IONA-Heiltherapie

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  • Ballen / Spreizen

    Arme bewegen sich vom eigenen Zentrum weg und dehnen sich aus (Spreizen) bis in die Peripherie hinein und schwingen wieder zurück zum Zentrum (Ballen). Ballen, Spreizen gehört zu den drei Diagnoseübungen (IAO, Schreiten, Ballen-Spreizen) und spiegelt wieder, wie der Mensch sich zu sich und seinem Umraum verhält. Ist er schwingungsfähig, kann er sowohl sich ausdehnen und wieder zusammenziehen in einer harmonischen und fließenden Weise.

     

  • Bildekräfte (auch Formkräfte)

    Alle Gestalten und Formen im Lebendigen sind Resultat von Bildekräften.
    So wie das Wasser eine fließende Bildekraft hat, hat die Erde ein festigende, die Luft eine auflösende, das Feuereine durchwärmende, transformierende.
    Je nachdem was der Organismus gerade braucht wird ein bestimmter Konsonant eingesetzt.

    Erde: B | M | D | N | P | T (Stoßlaute)
    Luft: R | CH | F | V (Blase-und Zischlaute)
    Feuer: S | SCH | Z (Dentale)
    Wasser: L (Labial)

  • Emotionalkörper

    (> Astralleib)

    Der Emotionalkörper auch Astralleib genannt, bezeichnet alle Prozesse, die geistig-seelischer Natur sind und sich mit dem Vitalleib und physischen Leib in harmonischer Weise verbinden wollen. Die Heileurythmie hilft Stauungen im Emotionalkörper zu lösen und Tendenzen der Auflösung ins Gleichgewicht zu bringen.

  • Konsonanten

    Konsonanten sind bestimmten Körperregionen zugeordnet, wie es schon seit der Antike überliefert wurde.

     

  • Kopfpol

    Der Kopfpol steht hier für alle bewussten und wachen Prozesse. Durch die Sinne (Seh-, Hör-, Tast-, Lebens-, Gleichgewichts-, Eigenbewegungs- und Geruchssinn) werden Informationen der Außenwelt (Seh-, Hör- und Geruchssinn) und des eigenen Körperbefindens (Lebens-, Gleichgewichts-,
    Tast- und Eigenbewegungungssinn) verarbeitet. Ein Teil dieser Informationen wird durch das zentrale Nervensystem gesteuert, dass seinen Sitz im menschlichen Gehirn hat, dem sogenannten Kopfpol.

    Das Nervensystem hilft uns die Sinnesprozesse wach zu erleben und
    zu verstehen. Der Kopfpol gibt Struktur und Klarheit. Ein Überwiegen
    dieser Kräfte bedingt stärkere Abbaukräfte. Ein Überwiegen zu vieler Sinneseindrücke, die nicht verarbeitet werden können, führt zu Erschöpfung und Ermüdung.

    (> Reizüberflutung)

     

  • Körpertambura

    (> IONA-Heilklang)

    Ursprünglich von der indischen Tanpura abgeleitet und umgeformt in ein therapeutisches Instrument, das auf den Körper angelegt wird. Schon früh wurde in der indischen Kultur festgestellt wie heilsam die Klänge der Tanpura sein können (u.a. Entspannung vor dem Geburtsvorgang).

  • Lemniskate = liegende Acht

    Die liegende Acht verbindet zwei Pole, sie hilft die Mittebildung zu stärken.

  • Mitte (stärken)

    Für eine gesunde Atmung sorgen, zu starken Kopfpol (Überbetonung von Nerven-Sinnesprozesse), zu starke Stoffwechselprozesse (Überbetonung unbewusster Prozesse) ausgleichen, Einseitigkeiten loslassen zur Stärkung
    der eigenen Mitte.

  • Pentagramm = Fünfstern

    Pentagramm

    Der Fünfstern wird in der Heileurythmie verwendet als Form im Raum, die analog zur menschlichen Gestalt aus Kopf, Armen und Beinen besteht.
    Der Mensch steht bei Beginn auf der Kopfposition, bewegt sich zunächst linear zum rechten Fuß, dann von dort zum linken Arm, rechten Arm, linken Fuß und dann kehrt er zurück zum Anfangspunkt, zum Kopf. Es ensteht ein 5-strahliger Stern als Raumform. Der Fünfstern stärkt das innere Gefüge des Menschen und wirkt konsolidierend. Er hat auch einen starken Schutzaspekt, da er die innere Strukturkraft ordnet und stärkt.

     

  • Peripherie (Umkreis) und Zentrum

    Jeder Laut hat einen Umkreis (Peripherie), der mit dem eigenen Zentrum verbunden werden kann und dadurch vitalisierende Kräfte zuführt.

  • Reizüberflutung

    Wir erleben Reizüberflutung, wenn wir akustische, visuelle, haptische
    u.a. Sinneseindrücke nur noch unterschwellig aufnehmen und dabei wie abstumpfen und gleichgültig werden gegenüber dem Wahrgenommenen. Zuviel Reize von Außen können innerlich abstumpfen und es braucht Achtsamkeit, Entschleunigung  um sich erneut zu sensibilisieren für die verschiedenen Sinneseindrücke. Wie verbinde ich mich mit dem Wahrgenommenen, was macht es mit mir?

  • Salomonischer Knoten
    »calling waves« von Stefano Ornella  (inspiriert von einer Abbildung eines salomonischen Knotens in Aquileia; Grundlage für IONA-Logo)

    »calling waves« von Stefano Ornella (inspiriert von einer Abbildung eines salomonischen Knotens in Aquileia; Grundlage für IONA-Logo)

    Schon in der Antike war der Knoten ein Symbol des Heiligen; man weiß nicht, wo die in sich verschlungenen Ringe anfangen oder enden. In Aquileia (mittelalterliche Kathedrale, in Norditalien), in Form von Bodenmosaiken, sollen sie die Doppelnatur Christi ausdrücken – die göttliche und die menschliche. Ursprünglich kennt man die Form auch in der keltischen Kunst, als Flechtform.
  • Salutogenese

    Die eigenen Gesundheitskräfte stärken

     

  • Selbstwahrnehmung stärken

    Durch Heileurythmie wird anhand der empfundenen Wahrnehmung und Gestaltung der Bewegung die Selbstwahrnehmung gestärkt.

     

  • Spirale

    Urform in der Natur (siehe Schneckenhaus, kosmische Spiralnebel, metereologische Strömungen etc.) Ihr spezifisches Merkmal ist, das sie nie an einem Punkt ankommt, sie immer weiter geht. Der Weg nach Innen betont das Zentrum, der Weg von innen nach Außen betont die Peripherie. Grundprinzip: Nach Innen verdichtet es sich zum Zentrum hin, Nach außen löst sich die Verdichtung auf und weitet.

     

  • Stimmungen / Seelengesten

    Die Seelenstimmungen sind für die künstlerische Eurythmie von Bedeutung, weniger für die Heileurythmie und können hier nur kurz erwähnt werden als Erweiterung.

  • Tierkreiszeichen

    Tierkreiszeichen

    Altes Heilwissen wie es in Indien, Griechenland, Ägypten praktiziert wurde, ging von einem Zusammenhang der Sterne und Planeten mit dem Menschen aus. Dieses Wissen ging in der Neuzeit verloren. Heute haben wir die Möglichkeit uns bewusst mit den Wechselwirkungen von Tierkreis und Planeten mit unseren Körperfunktionen auseinander zusetzen.
    Die Heileurythmie gibt dafür Anhaltspunkte, die wir durch Übungen selbst erleben und erfahren können. Noch im Mittelalter wurden den Körperregionen 12 Tierkreiszeichen zugeordnet und den Organen 7 Planeten (Merkur, Mars, Venus, Jupiter, Saturn, Sonne, Mond). Die Heileurythmie versucht den Menschen in seinen kosmischen Zusammenhängen wieder zu neu zu entdecken.

  • Umstülpung

    Beim Vorgang des Umstülpens wird der Punkt zum Umkreis, der Umkreis wird zum Punkt (wie Handschuh umstülpen: von einem Punkt aus wird gezogen und es stülpt sich das Innere des Handschuhes nach außen). Viele Laute in der Heileurythmie werden umgestülpt. Dies dient einer Verstärkung der Beziehung von Umkreis und Zentrum. Der Laut L wird zum Beispiel dreimal umgestülpt.

  • Vitalkörper, Vitalleib

    (> Ätherleib)

    Der Vitalkörper hängt mit den wässrigen, luftigen, feurigen und irdischen Kräften in unserem Lebensleib zusammen. Dieser löst sich beim Sterben aus dem Leib heraus. Er sorgt während des Lebens für alle Vitalprozesse in uns.
    Die Lautbewegungen in der Heileurythmie stellen Urbilder für diese Vitalprozesse da, an die der Mensch sich wieder anschließen und damit genesen kann.

     

  • Vokale

    Die Heileurythmie geht davon aus, dass der Mensch Abbild kosmischer Kräfte ist. Er spiegelt mikrokosmisch wieder was  makrokosmisch wirkt.
    Die kosmischen Wirkungen gehen von den Planeten auf die Organe aus, wie sie in den Vokalen erklingen.